In der letzten Woche vor den Herbstferien wurde unsere Schule erstmalig von der Schulinspektion inspiziert. Ziel der Schulinspektion ist es, den Schulen ihre Stärken und Schwächen aufzuzeigen.
Das kompetente Inspektorenteam Frau Keller-Herrlein und Herr Lindemeier besichtigten am 29.09. und 30.09.2009 alle Lehrkräfte mindestens einmal im Unterricht. Konzepte, Schulprogramm, Leitbild, Konferenzarbeit u.v.a.m wurden gesichtet und auf ihre Qualität geprüft. Mit den Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern, pädagogischen Mitarbeitern, der Sekretärin und dem Hausmeister wurden Interviews geführt. Bei einem Schulrundgang informierte sich das Inspektorenteam über Zustand und Ausstattung der Schule.
Am 01.10.2009 wurde dann das Ergebnis der Schulöffentlichkeit vorgestellt. Natürlich war unsere Freude groß, als Frau Keller-Herrlein und Herr Lindemeier uns das ausgesprochen positive Ergebnis vorstellten.
Die Arbeit der vergangenen Jahre wurde damit nicht nur gewürdigt, sondern gleichzeitig zukunftsweisend bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Das Qualitätsprofil der Schule
Zunächst wird zusammenfassend beschrieben, wie die Schule auf der Grundlage der gesammelten Informationen und Daten beurteilt wird. Im Anschluss daran erfolgen die Erläuterungen und Begründungen.
Das Qualitätsprofil enthält 16 Qualitätskriterien, die sich auf insgesamt ca. 100 Teilkriterien beziehen.
Die Bewertung erfolgt nach vier Beurteilungskategorien, die vorweg erläutert werden sollen:
4
stark
Die Schule erfüllt alle oder nahezu alle Teilkriterien dieses Qualitätskriteriums optimal oder gut.
3
eher stark als schwach
Die Schule weist bei diesem Qualitätskriterium mehr Stärken als Schwächen auf. Die Schule kann die Qualität einiger Teilkriterien noch weiter verbessern; die wichtigsten Teilkriterien werden erfüllt.
2
eher schwach als stark
Die Schule weist bei diesem Qualitätskriterium mehr Schwächen als Stärken auf; die wesentlichen Teilkriterien sind noch verbesserungsfähig.
1
schwach
Bei allen Teilkriterien des Qualitätskriteriums sind Verbesserungen erforderlich.
Möchten Sie den ganzen Bericht lesen, finden Sie ihn hier als pdf-Datei.
Das Erziehungskonzept der VGS Hohes Feld können Sie hier herunterladen.
Schulprogramm
Situationsbeschreibung:
Wer wir sind: Die Grundschule Hohes Feld ist eine Verlässliche Grundschule im Norden der Stadt Hameln. Das jetzige Schulgebäude wurde 2003 bezogen. Die Schule ist zwei-bis dreizügig. Neben den Klassenräumen verfügt die Schule über:
einen Werkraum
eine Schülerbücherei
einen PC-Raum,
Die Küche und der Betreuungsraum stehen hauptsächlich der Nachmittagsbetreuung zur Verfügung.
Mittelpunkt des Gebäudes ist eine Aula, die zu vielen Gemeinschaftveranstaltungen einlädt. Ein großzügiges Freigelände und die angrenzende Sporthalle ergänzen das schulische Umfeld und begünstigen ein positives Schulklima.
Unsere Sporthalle
Unser Freigelände
Unser Einzugsgebiet sind der nordwestliche Teil Hamelns sowie das Dorf Wehrbergen. In enger Nachbarschaft befinden sich zwei Kindertagesstätten der Arbeiterwohlfahrt und die englische "Weser-School".
Die Schule hat 187 Schüler und Schülerinnen, die von 14 Lehrkräften unterrichtet werden. Zum Team der Schule gehören ,außer den 5 pädagogischen Mitarbeiterinnen, eine Schulsekretärin und ein Hausmeister. Außerdem können wir zu jeder Zeit auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zurückgreifen
Viele unserer Schülerinnen und Schüler wachsen zweisprachig auf. Insgesamt haben wir Kinder aus 20 unterschiedlichen Herkunftsländern.
Ihr Sprachhintergrund bezieht sich auf folgende Staaten :
China
Albanien
England
Griechenland
Iran
Italien
Japan
Georgien
Afghanistan
Libanon
Polen
Türkei
Rumänien
Russland
Vietnam
Irak
Kroatien
Lettland
Philippinen
Syrien
Wesentlicher Bestandteil der schulischen Arbeit ist die Integration von Schülern und Schülerinnen und deren Eltern unterschiedlicher Herkunft in unser Schulleben. Die Fähigkeit zur Integration und Toleranz, d.h. die Bereitschaft zu sozialem Engagement werden entwickelt .Sozialkompetenz wird hergestellt und von allen mitgetragen. Das Integrationsprojekt "Lernen zu Lernen" ermöglicht Müttern mit Migrationshintergrund in einer ehrenamtlich geleiteten Kleingruppe ihr deutsches Sprachverständnis zu erweitern
Als Schule organisieren wir den Sprachfrühförderunterricht für die Kinder im letzten KiTa-Jahr für den Bereich der Hamelner Nordstadt. Als zusätzliches Angebot wird herkunftssprachlicher Unterricht in Arabisch erteilt.
Die Schule verfügt über eine engagierte Elternschaft. Seit vielen Jahren existiert ein Elternförderverein. Die aktive und regelmäßige Mitarbeit vieler Eltern unterstützt die Arbeit der Schule.
Kooperationen, Partnerschaften und Einbeziehung außerschulischer Partner helfen uns bei der Erfüllung unseres Erziehungs-und Bildungsauftrages:
KiTa der AWO am Bertholdsweg: Regelmäßiger Informationsaustausch, räumliche Nähe sowie personelle Unterstützung durch eine Erzieherin erleichtern den Schulanfängern den Übergang von der KiTa in die Grundschule.
Sertürner Realschule: Schüler helfen Schülern" ist ein Hausaufgabenprojekt, in dem Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen den GrundschülerInnen täglich beim Erledigen der Hausaufgaben helfen.
Hamelner Mentorenverein: Ehrenamtlich arbeitende Damen und Herren kommen regelmäßig in die Schule, um mit Schülerinnen und Schülern gezielt lesen zu üben.
Weser-School: Die Partnerschaft mit der benachbarten englischen Schule ermöglicht nicht nur gegenseitige Besuche und Hospitationen, sondern auch das Kennenlernen anderer Sitten und Gebräuche. Die Schülerinnen und Schüler können ihre ersten Englischkenntnisse einbringen.
Kinderschutzbund: Mitarbeiter des Kinderschutzbundes sind Ansprechpartner bei familiären Problemen und bieten Unterstützung bei individueller Hausaufgabenhilfe an.
VFL: Dieser Sportverein bietet wöchentlich ein 2-stündiges Handballtraining an.
Sozial-Aktiv-Menschlich e.V. ( SAM ): Unsere Schule ist Mitglied in dem Verein. Ziel ist es, sich gemeinsam mit anderen Schulen einzusetzen gegen Armut und Ausgrenzung Hamelner Schülerinnen und Schüler.
Was uns wichtig ist: Leitbild der Grundschule Hohes Feld: "Nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Beste."
1. Die Schule hat zum Ziel, die Gesamtpersönlichkeit der SchülerInnen zu entwickeln, damit diese mit ihren Begabungen in der menschlichen Gesellschaft ihren Platz finden und diese Gemeinschaft zum Wohle aller mitbestimmen können. 2. An unserer Schule achten wir auf die Persönlichkeit des Einzelnen und verwirklichen im Schulalltag das Zusammenleben nach klaren Regeln eines respektvollen Miteinanders, geprägt durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. 3. Die Verantwortung für die schulische Arbeit wird von allen Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen getragen. 4. Die Lehrkräfte und die Mitarbeiterinnen haben ein positives Beziehungsverhältnis. Sie greifen Konflikte bewusst und aktiv auf, bearbeiten sie und lösen sie zur Zufriedenheit aller Parteien. 5. Im Unterricht haben fachliche, soziale und methodische Kompetenzen sowie Kreativität einen gleichermaßen hohen Stellenwert.
Was wir erreicht haben: Unsere Schwerpunkte - Schulprofil
Leseförderung: Wer liest, dem steht die Welt offen. Leseförderung wird erreicht durch eigene Bücherei, regelmäßige Leseprojekte und Buchvorstellungen, durch Lesemütter und Mentoren. Regelmäßige Besuche in der Stadtbücherei unterstützen und fördern die Lesefreude.
Fördern und Fordern: Individueller Förder-und Forderunterricht geht auf unterschiedliche Leistungsstärken ein und wird unterstützt durch Mentoren, Eltern und Einsatz neuer Medien.
Gewaltprävention: "Goldene Regeln" ermöglichen eine gewaltfreie Konfliktlösung . Projekte und Arbeitsgemeinschaften trainieren und ergänzen sie.
Integration von Migranten: Integration, Toleranz und Sozialkompetenz sind wesentliche Bestandteile des Schullebens und stellen Bereitschaft zu sozialem Engagement her.
Partnerschaften und Kooperationen: Kooperationen , Partnerschaften, außerschulische Mitarbeiterinnen und MItarbeiter sind eine Stütze und ergänzen den Schulalltag.
Was wir uns vorgenommen haben: Arbeitsprogramm Die Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen sich als lernende Organistaion. Allen ist bewusst, dass ein Schulprogramm nicht statisch ist, sondern fortgeschrieben werden muss. Dabei ist es wichtig, dass unsere 5 Schwerpunkte konstant bestehen bleiben, wir aber auch offen für Neues sind. Aufgeführte Stärken müssen regelmäßig evaluiert, erkennbare Schwächen aufgearbeitet werden.
Förderung des selbstgesteuerten Lernens mit dem Ziel der Kompetenzsteigerung
Hochbegabtenförderung
Ausbau des Projektes "Gegen Ausgrenzung und Armut"
Neue Medien - Einbeziehung in den Unterricht
Vorhandende Konzepte sind unterstützende Instrumente bei der Umsetzung des Bildungsauftrages.
Was heißt das eigentlich? Die Grundschule hat eine Öffnungszeit von 7.30 - 13.20 Uhr. In dieser Zeit können die Eltern sicher sein, dass ihre Kinder voll betreut werden. Unsere Schule hat einen verlässlichen Stundenplan von 7.30-12.30 Uhr. Darüber hinaus hat die Schule eine städtische Nachmittagsbetreuung; die Kinder werden von 12.45-16.30 Uhr betreut und bekommen ein Mittagessen. In dieser Zeit können die Kinder ihre Hausaufgaben machen und durch entsprechende Maßnahmen ihre Fähigigkeiten und Fertigkeiten entdecken und ausbauen.
Integrationsprojekt: Wir lernen mit unseren Kindern Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 startete an unserer Schule dieses Projekt. Frau Hegemann betreut einmal wöchentlich Mütter arabischer und türkischer Herkunft. In dieser Stunde werden schulorganisatorische Dinge besprochen, z.B. was lernt mein Kind gerade, was gehört in den Ranzen, wie ist der Stundenplan, was ist in der Postmappe. Die Frauen nehmen gern teil und dieser Kurs – ursprünglich nur als Crashkurs für die ersten Schulwochen gedacht – ist zu einer ständigen Einrichtung geworden. (Bericht der Dewezet!)
Mit dem Schuljahr 2007/2008 sind in den Schulen Schulvorstände einzurichten. Sie bestehen an den Grundschulen aus je 4 Elternvertretern und 4 Vertretern der Lehrkräfte.
Für die Schuljahre 2011/2012 und 2012/2013 wurden gewählt: